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Urnenschrein im Einsatz

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Frau Bethke hat bei einem Bestatter im Ruhrgebiet eine Feuerbestattung für ihren Mann in Auftrag gegeben.
Die 69-jährige sagt schon beim ersten Beratungsgespräch: „Aber bitte sorgen Sie dafür, daß die Urne nicht wieder auf dem Fußboden steht.“

„Nein“, sagte der Bestatter: „Wir stellen sie auf eine kleine Säule und dekorieren das mit einem Tuch, Blütenblättern und Kerzen.“

„Als meine Mutter vor 6 Jahren beigesetzt wurde, stand die Urne auf einem umgedrehten Putzeimer, über den man etwas Tannengrün gestülpt hatte“, sagt die Frau.

Da kam dem Bestatter die Idee, den zum Test erhaltenen Urnenschrein wieder einmal einzusetzen.
Er zeigte ihn der Kundin und die war begeistert: „Da wird die Urne ja sogar beleuchtet! Was kostet das extra?“

Der Kollege sagte ihr, daß er nicht dafür extra verlangt. Das tut er während der Testphase immer, aber es hat sich gezeigt, daß die Kunden von sich aus fragen, was das kostet und somit auch bereit wären, einen gewissen Obolus dafür hinzublättern.

Nach der Trauerfeier war Frau Bethke glücklich und bedankte sich dafür, daß der Bestatter ihr den Einsatz des Urnenschreins empfohlen hatte.
Sie sagte: „Am liebsten hätte ich die Urne ja mit dem Schrein mit nach Hause genommen und so bei mir im Wohnzimmer aufgestellt.“

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